Kreativitätstraining

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann
F. Picabia

Sammeln, drehen, wenden…nicht finden, suchen…nicht suchen, finden!

Um ein Problem zu lösen, vertiefen Sie sich zu allererst in das Problem und erweitern Ihre Perspektiven und Fragestellungen darauf.
Sie sammeln alle möglichen Informationen – nichts ist zu banal, als dass es nicht etwas zur Lösung beitragen könnte. Nur so können sich ungewöhnliche Verknüpfungen ergeben wie bei einer Collage.
Lassen Sie Ihre Phantasie von der Leine!

Wichtig ist, dass Sie offen, aufmerksam und unvoreingenommen bleiben.
So naiv wie ein Kind! Das ist einfacher gesagt als getan, denn wir sind Gewohnheitstiere, greifen also auch bei der Problemlösung auf altbekannte, konventionelle Methoden zurück. Psychologen nennen dieses bequeme Kleben an der Routine „ funktionale Fixierung“ .

Als größtes Hindernis erweist sich oft die Selbstzensur, die innere Stimme der Kritik, die ständig zuflüstert : „Das kann überhaupt nicht klappen!“ oder „Das ist viel zu einfach!“ oder „Die anderen werden denken, du bist verrückt!“

Loslassen – verdauen und dem Unbewußtem vertrauen!

Nachdem Sie die vielen relevanten Aspekte in Ihre Überlegungen mit einbezogen haben, und an die Grenzen Ihres Denkens gestoßen sind,
können Sie das Problem vertrauensvoll sich selbst überlassen.
Inkubation
nennt sich diese eher passive Phase des kreativen Prozesses.

Vertrauen Sie darauf, dass alle Informationen oder „Speisen“, mit denen Sie sich gefüttert haben, jetzt in Ihrem Unbewußten weiter arbeiten und verdaut werden. Wir unterschätzen oft die Kraft des Unbewußten. Seine kreative Erkenntnisfähigkeit ist weitaus größer als die des bewußten Verstandes.
Im Unbewußten gibt es keine Selbstzensur und doch wird hier alles gespeichert- auch das, was nicht ohne weiteres abrufbar ist.

Kognitionswissenschaftler wissen, dass alle Erinnerung unbewußt ist, bevor sie bewußt wird. Und von allem, was wir auf- und wahrnehmen, wird nur weniger als 1% je das Bewußstein erreichen.

Deshalb gehören zur Weisheit des Unbewußten die intensiven Empfindungen und vielfältigen Bildwelten, die die Intelligenz unserer Sinne ausmachen.

Wir sprechen dann oft von Intuition!

Läßt sich Kreativität trainieren?

Ebenso wie unser Gehirn und Körper von frühester Kindheit an sich durch unsere Sinne und unsere Umwelt entwickelt, entwickelt sich parallel auch unser kreatives Potenzial.

Wenn wir Kinder in ihrem freiem Phantasiespiel beobachten, in dem ein umgedrehter Stuhl zur Lokomotive wird, dann zeigt sich darin bereits eine wichtige Komponente: Die Lust am Spiel , in dem sinnlich mit Material experimentiert und ausprobiert wird – selbstvergessen und bewertungsfrei, jenseits von richtig und falsch!

Als Erwachsene müssen wir dieses kreative Spielen erst wieder erlernen und üben, um es zu einer alltäglichen Ressource werden zu lassen. Dazu gehört ein bißchen Mut in die Angst hinein zu gehen!

Trauen Sie sich einfach mal, etwas zu tun, was Sie noch nie getan haben !

Um das Unbewußte wach zu küssen und in den Zustands des Flow zu kommen, arbeite ich im Kreativitätstraining mit dem Einsatz aller Sinne:
Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen, diverse experimentelle künstlerische Methoden, sowie klassische Kreativitätstechniken (De Bono, Mindmapping, Synektik) und ungewöhnliche Handlungs-Settings

Kreativitätstrainings biete ich für Sie in dem Weiterbildungsinstitut für Kunsttherapie und Kreativitätstraining APAKT Hamburg an
– als eine Weiterbildung mit 8 Modulen
– im Rahmen von kreativen Workshops

Teilnehmerstimmen

Das Spiel als sehr wichtiger Teil des kreativen Prozesses „ Ich DARF spielen!“. Das ist für mich die wichtigste persönliche Erkenntnis. Der W-Frageraum ist für mich besonders inspirierend, da er mir hilft die Perspektive tatsächlich zu ändern, ohne mich selbst zu täuschen. Immer wieder die Fragestellung überprüfen, klären, worum es geht, sich selbst hinterfragen, den Rahmen erkennen, in dem ich bleibe und entscheiden, ob ich darin bleiben will oder heraus trete. Kooperation- gemeinsam den kreativen Prozess gestalten und dabei den oder die anderen mit ihren jeweiligen Ideen gelten lassen.

Projektideen zu entwickeln fällt mir nicht schwer. Für mich ist es wichtig DRAN-ZU-BLEIBEN und innere Grenzen/ Rahmen zu erkennen und zu überwinden,. Der Perspektivwechsel ist für mich die Herausforderung.

Cornelia H.

Bei den Wochenenden ist eine richtige Lust entstanden, ebenso spielerisch, praktisch wie erfahrbar zu arbeiten; das Potenzial und die Energie der Gruppe zu nutzen; den Fokus auf den Prozess zu legen und nicht so sehr auf das Ergebnis.
Inhaltlich fand ich jedes Wochenende bereichernd und angereichert. Aber ich hätte gerne oft mehr Zeit für die Übungen gehabt; manche auch gerne mehrfach ausprobiert. Ich fand es sehr wirksam, dass wir die Methoden so praktisch ausprobieren konnten. Mehr Wiederholungen, um den Prozess zu vertiefen, wären hilfreich gewesen. Auch die Projektpräsentationen haben sehr viel Spaß gemacht und mir viele neue Ideen und Impulse gebracht.

Sabina A.

Als ich die Ausbildung als Kreativtrainerin begann, fühlte ich mich innerlich wie abgestorben. In meinem Job als Sprachtrainerin habe ich gut funktioniert, aber es blieb das Gefühl – „ Soll das alles gewesen sein?“
Nach dem einjährigen Training hat sich bei mir einiges geändert. Ich starte meinen Tag mit einer Körperübung und plane meine Zeit mit einem handgeschriebenen Timer. So habe ich mehr Zeit für die Dinge, für die ich brenne. Ich habe einen Kreativschreibtisch in meinem Zimmer eingerichtet. Ich weiß Gruppenarbeit zu schätzen, und sehe Ideen von anderen, die ich früher vielleicht abgewertet hätte, als Bereicherung. In unregelmäßigen Abständen treffe ich die Frauen aus der Krea-Fortbildung immer noch. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich arbeite im Moment nur noch 2 Tage um meine Kosten zu decken und beginne, selbständig Workshops zu geben und auch selbst ein bisschen Kunst zu machen. Also insgesamt bin ich viel handlungsfähiger und lebendiger geworden und habe das Gefühl ich stehe am Anfang und nicht am Ende.

Körper- und Stimmarbeit im Seminar haben mir sehr gut gefallen. Alles Spielerische, mit allen Sinnen Geschichten spinnen, die Bilder der anderen weitermalen, ihre Entwürfe zu ergänzen – dabei habe ich erlebt, wie erfrischend und bereichernd es ist, verschieden zu sein. In Partnerarbeit eine Methode (bei mir und D. war es der Zwicky-Kasten) vorzustellen, war eine lehrreiche und schöne Erfahrung. Das Objekt der Begierde war dagegen eine schwere Geburt. Wir sollten uns einem Objekt unserer Wahl widmen und es in unserer Freizeit bearbeiten. Es gab Verwirrungen, Verwicklungen und Missverständnisse. Lange hat es gedauert, bis ich mein Ausstellungsstück zum Objekt der Begierde fertig hatte. Am Ende habe ich gute Rückmeldungen von meinen Kolleginnen und der Trainerin dazu bekommen. Das war sehr wichtig für mich, weil ich das erste Mal etwas geschaffen habe, ohne auf Erfolg und Anerkennung zu schielen und beides bekam.

Maike G.
Im Nachhinein erinnere ich mich an Übungen und erkenne bruchstückhaft ihren Wert zur Förderung von Achtsamkeit, Teambereitschaft, Konzentration und Phantasieanregung.
So habe ich z.B. gelernt darauf zu vertrauen, dass über den Einsatz der Sinneswahrnehmungen eine Achtsamkeit entsteht, die sich auf bislang unbekannte Eindrücke bezieht. Diese neuen Eindrücke wecken Neugier auf mehr und durch das Kombinieren des neu Entdeckten entsteht ein neues Objekt. Dieser flow ist für mich der kreative Prozess. Dabei steht am Anfang das Ergebnis als Unbekannte im Raum und am Ende staunte ich über das Objekt und seine Wirkung im Prozeß des Entstehens.

Zum Kunstseminar Collage :
Diese Veranstaltung ist mir in ihrem Aufbau und der Begleitung,sowie Materialbereitstellung als ultimatives Vorbild haften geblieben.Es stimmten Warming up, Konzentrationsübung,Einsteigen in die Materialexperimente- das Produzieren- Innehalten und die Klippe überwinden „ was nun damit ?“ Dieser Prozeß kribbelt noch bis heute in mir.

Sinnesübungen

Perspektivwechsel

Mini-Projekt Ressourcenbox

Mini-Projekt Refugees Welcome

In Work – Gruppenarbeit